Tara Einweihung

Volontärin Sarah

Hier erzählt unsere liebe Volontärin Sarah wie sie zum Buddhsimus und ins Tara Mandala kam:

Anfang 2015 begab ich mich auf meine Reise nach Neuseeland, um dort zu "wwoofen" (Arbeiten, meist auf Bio-Farmen, für Verpflegung und Unterkunft) und zu reisen. Ich begegnete vielen wunderbaren Menschen und lernte ein tolles vielseitiges Land kennen. Eines Tages erzählte mir ein anderer Backpacker, dass es möglich wäre auch bei den buddhistischen Zentren in Neuseeland zu wwoofen. Ich wurde ganz aufgeregt und wusste das möchte ich tun! Als ich bei einer Familie auf einer Farm arbeitete erzählte ich, dass mein nächstes Ziel ein buddhistisches Zentrum sein sollte. Doch wohin? Meine Gastmama Tia gab mir daraufhin die Adresse von "Chandrkirti", einem buddhistischen Zentrum (FPMT) auf der Südinsel. Eine Freundin besuchte mich und bald darauf und wir reisten gemeinsam 3 Wochen auf der Südinsel umher. Enes Tages waren wir in einem Geschäft und ich finag an mich mit dem Besitzer zu unterhalten. Er fragte mich, ob ich zu ihm zum Wwoofen kommen wollte. Ich erwiderte, dass ic nun erstmal zu einem buddhistischen Zentrum gehen möchte. Er wiederrum: "Ich leite ein buddhistisches Zentrum auf der Nordinsel, wenn du also nochmal auf die Nordinsel kommst, ruf mich an! Und hier auf der Nordinsel kann ich dir "Chandrakirti" ans Herz legen." Ich lacht und dachte nur: "Ok, ich habe verstanden. Mein neues Ziel heisst Chandrakirti!"

Bei der Ankunft hatte ich mit einer der Nonnen von Chandrakirti abgemacht, dass ich eine Woche bleiben würde, doch ich habe nach kürzester Zeit vor Ort beschlossen, dass ich auf jeden Fall bis nach dem Besuch von Lama Zopa Rinpoche bleiben würde.

Die anderen freiwilligen Helfer und ich halfen dann bei den Vorbereitungen für den Aufenthalt von Lama Zopa. Das hieß: eine Woche lang alles putzen, fegen, ausräumen und wieder einräumen, jede einzelne Spinne raustragen und die Spinnweben entfernen, abstauben,... Sprich: Großputz vom Feinsten (Meine Oma wäre stolz gewesen, wenn sie das gesehen hätte). Wir Wwoofer (insgesamt waren wir 7) hatten alle keine Ahnung wer Lama Zopa war und waren natürlich sehr gespannt. Und dann war es soweit. Er kam!

Ich erinnere mich noch genau an den Moment als wir am Flughafen auf Lama Zopa warteten. Sehr viele Gäste von Nah und Fern waren da und es war eine sehr schöne positive Energie überall wahrzunehmen. Einige Studen später dann saßen wir alle zusammen, nah beieinander, in der Gompa. Da war ein Gefühl, welches ich nicht kannte und doch gleichzeitig war es wie ein erinnern. Ich hab am Anfang nicht viel verstanden, (mein Englisch wa damals noch ausbaufähig und Dharma Talk war komplett Neuland für mich) doch um so mehr habe ich gefühlt. Ich war einfach nur glücklich, zufrieden und zutiefst dankbar ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Aus der einen Woche wurden dann am Ende 2 Monate. Diese Zeit hat mein Leben sehr geprägt und verändert und ich bin sehr dankbar dafür. Ich habe viele Menschen, die ich bestimmt schon seit vielen Leben kenne, im Zentrum wiedergetroffen und es haben sich wunderbare Freundschaften entwickelt.

Bevor ich dann im Juli 2015 zurück nach Deutschland gegangen bin habe ich mit Khadro, einer Nonne von Chandrakirti, zusammen nach buddhistischen Zentren (FPMT) in Deutschland gesucht und da haben wir dann das Tara Mandala gefunden. Worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich persönlich seit vielen Jahren öfters im schönen Bayern unterwegs war. Meine Reise ging jedoch dann noch einmal um die halbe Welt (Hawaii, USA, Mexiko) bevor ich dann Anfang April 2017 meinen letztendlich nach Fichtheim fand. Und hier bin ich nun glücklich, zufrieden und sehr dankbar. Ich bin hier angekommen mit einem "one way Ticket", was bedeutet, dass ich momentan nicht weiß, wie lange ich hier bleiben werde. Ich freue mich jedoch sehr mich persönlich im Zentrum einbringen zu können. Ich gebe voller Freude Kreativkurse, wie z. B. Traumfänger und Kreativ Workshops, wo wir Malas selber herstellen, Mandalas mit Sand und Naturmaterialien herstellen, "Blumensamenbomben" machen und Vogelhäuschen bauen.

Ich bin laut Marias Aussage "die gute Fee des Hauses", sprich ich helfe und unterstütze überall wos geht.

Danke an alle, und ganz besonders Maria und Dieter, für das herzliche Aufnehmen in die Tara Mandala Familie!